Information der Verwaltung zum Straßenausbau – eine kleine Nachlese

Liebe Leunaer!

Warten Sie auch auf den Bescheid zur Zahlung der Straßenausbaukosten? 2014 kam er im Mitte Juli, 2015 am 1. September und 2016? Noch nicht bekommen? Stattdessen gab es eine Information im Stadtanzeiger (Ausgabe 8/2016 S.11). Vielleicht hat der eine oder andere die Zeilen gelesen, wurde beruhigt und hat sie schon wieder vergessen.

So ein kleiner versteckter Hinweis, dass sich irgendetwas ändern könnte.

Nach einer netten kleinen Einleitung wird ausgeführt, dass „für die Bürger eine gewisse Planungssicherheit besteht“ und „man im Prinzip fünf Jahre lang genau weiß, was einen erwartet“. Klingt eigentlich ganz gut. Aber, nur sicher ist sicher. Und eine „gewisse Sicherheit“ ist nicht viel wert. Dazu später mehr.

Sie werden vorsichtig darauf eingestimmt, dass Veränderungen auf Sie zukommen. Nicht weil verwaltungsseitig Fehler gemacht worden sein könnten, sondern die Zeit nicht stehen geblieben ist, weil sich alles verändert, weil vielleicht neue Regelungen, weil Frühling, Sommer, Herbst und Winter…

„Grundstücksteilungen, Verschmelzungen und Vermessungen, sowie Umnutzungen und Gebäudeausbauten führen zur Veränderung der Fläche, auf die am Ende die Kosten des Straßenbaus verteilt werden. Leider erfahren wir als Stadtverwaltung von solchen Dingen nichts, wenn sie nicht genehmigungspflichtig sind oder von Privatpersonen veranlasst werden.“

Die bedauernswerte Verwaltung hat nichts erfahren, weil die „bösen“ Privatleute sich nicht beim Amt gemeldet haben.

Zur Information: über Teilung oder Verschmelzung von Grundstücken muss sogar der Stadtrat abstimmen. Wenn das Grundstück amtlich vermessen wird, erfolgt eine Information der Gemeinde. Da wir im Flächendenkmal leben, braucht man auch eine Genehmigung für An- und Ausbauten – allein schon für die Steuer. Wenn Sie ein Gewerbe anmelden, erledigen Sie das auch auf dem Amt.

Vielleicht wurden aber ein paar Dinge auf dem Amt vergessen?
Denn, anders als das Ordnungsamt, das das Vermüllen des Brunnen vorm Rathaus nicht mitbekommen haben will und auf die Hilfe der Bevölkerung angewiesen ist, um derartiges zu erkennen (mz berichtete), bittet das Bauamt nicht um Ihre Mitwirkung.

Vielleicht hat der Rechtsstreit schon geholfen?

Falls nicht, hier ein paar kleine Tipps zum Thema:*

leuna-kritisch-18-10-2016-01
nicht
genehmigungspflichtig?
Umnutzung?
leuna-kritisch-18-10-2016-04
leuna-kritisch-18-10-2016-03
von privat veranlasst?
Verschmelzung?
leuna-kritisch-18-10-2016-02

*nicht in der Liste beitragspflichtiger Grundstücke aufgeführte Objekte

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